Kündigen oder unbezahlter Urlaub?

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Moderator: Yassakka

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open-mind
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Kündigen oder unbezahlter Urlaub?

Beitragvon open-mind » 16.03.2017 - 11:03

Hallo liebe Reisende und Abenteuersuchenden,

ich stehe im Moment vor einem kleine Gedankenproblem.

Ich habe vor kurzem die Bestätigung für mein WHV bekommen, mit meinem AG ist soweit auch alles abgesprochen.
Natürlich nicht sehr erfreut darüber das ich bald ein halbes Jahr nicht da sein werde, werden sie mir trotzdem keine Steine in den Weg legen.

Einem unbezahlten Urlaub würden sie aber zustimmen. Auch einer Kündigung mit der schriftlichen Zusicherung nach dem halben Jahr wieder anfangen zu können, haben sie zugesagt.

Ich bin mit mir selber jetzt aber am ringen, für welches von beiden ich mich entscheiden soll und vorallem, was die Vor- und Nachteile für beide Seiten sind.

Sollte ich mich für den Unbezahlten Urlaub (UU) entscheiden, wie sieht das Versicherungstechnisch aus? Was muss meim AG übernehmen? Was muss ich übernehmen? Wie hoch fällt das in der Regel aus und wie leite ich entsprechend alles in die Wege?


Wie sieht das bei einer Kündigung (ausgestellt durch den AG) aus? Um was muss ich mich kümmern versicherungstechnisch?
Wie ist der Zeitliche Ablauf bezüglich Arbeitsamt mit arbeitslos melden etc.?

Bin da gerade leider etwas überfordert....

Was für wichtige Fragen gilt es noch zu klären?

Ich hoffe Ihr könnt mir ein stückweit weiterhelfen um etwas Licht ins Dunkle zu bringen bzw. mir vielleicht bei der Entscheidungsfindung zu helfen.


Viele Grüße,
Daniel

PS: Sollte dieser Beitrag im falschen Forumsabschnitt sein, bitte verschieben. :)
ika88
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Beitragvon ika88 » 16.03.2017 - 12:36

Das wichtigste kurz: http://www.arbeitsrechte.de/unbezahlter-urlaub/

Vom Sicherheitsaspekt her würde ich den unbezahlten Urlaub nehmen.

Denn trotz unbezahltem Urlaubs bleiben deine gesetzlichen Ansprüche an Kündigungsschutz bestehen.

Dann sparst du dir auch das Heckmeck mit Kündigungsfristen und arbeitssuchend und arbeitslos melden (wobei du letzteres theoretisch nur machen musst wenn du ALG I beziehen willst). Wie wasserdicht so eine "Arbeitsplatzrückkehr-Garantie" seitens des AG (im Falle einer Kündigung) rechtlich gesehen ist, weiß ich nicht. Da wäre ich vorsichtig bzw. würde mich vorher nochmal gut informieren. Viel erzählen können die dir ja jetzt viel.

Mit ner "lupenreinen" Kündigung bist du halt komplett aus dem Schneider und vogelfrei, falls du noch länger reisen willst. Bei einer Kündigung deinerseits tritt aber eine 3monatige Sperre des ALG I in Kraft, das nur zur Info.
"Sie haben da eine Lücke im Lebenslauf." "Ja, war geil."
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