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WWOOFen in Australien für 6 Monate

 
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Simao
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Anmeldungsdatum: 18.07.2010
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BeitragVerfasst am: 18.07.2010 - 23:49    Titel: WWOOFen in Australien für 6 Monate Antworten mit Zitat

Hallo,

wenn der Thread in ein anderen Foren-Teil verschoben werden soll, tut Euch keinen Zwang an. Ich wusste nicht genau, wo ich es posten sollte.

So, nun zum Thema.
Ich habe vor im Herbst für ein halbes Jahr nach Australien zu reisen. Da mein Budget sehr knapp ist und auch so knapp wie möglich bleiben soll/wird, entschied ich mich gegen das Backpacking, da es wohl zu teuer sein wird. Und somit entschied ich mich für das WWOOFen. Auf einer Farm arbeiten und dort als Lohn Verpflegung, sowie ein Bettchen kriegen. Hört sich fair an finde ich.

Nun meine Fragen.

Ich möchte gerne alles privat machen, keine Organisation herbeirufen.
Zu erst würde ich mich dann bei wwoof.org, oder wie die zuständige Seite lautet anmelden und mir eine Farm aussuchen in dem Standpunkt, wo ich hinmöchte und Kontakt aufnehmen und, wenn möglich, mir den Job sichern. Danach dann Flug, Hostel für die erste(n) Nächte, Busfahrt, Versicherungen, Visum usw beantragen/kaufen/buchen.

Da ich ja nicht NUR arbeiten möchte, sondern wenn möglich auch ein wenig (!) rumreisen möchte, benötige ich ein Taschengeld. Natürlich sollte man ruhig 2000, 3000, oder 4000 Euro in der Hinterhand haben, falls etwas passiert usw.
Dieses möchte und kann ich jedoch nicht. Ich möchte selbstständig leben. Ohne auf das Geld meiner Eltern angewiesen zusein müssen. Somit würde ich einen Festbetrag von zb 1000 Euro mitnehmen, mit dem ich dann im NOTFALL Sachen bezahlen kann, oder jedoch mal einen Bus nach XY buchen kann. Das klingt wohl momentan sehr blauäugig, jedoch denke ich, dass der Plan durchzusetzen ist, auch wenn es sehr hart ist. Das ist mein WUNSCH!

Nun frage ich Euch. Ich benötige Tipps und Ratschläge, was das Wichtigste meines Plans angeht. Würde mich freuen, wenn zu dem Thema etwas Konstruktives zusammen kommt.

Vielen Dank und einen wunderschönen Abend noch,
Simao
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gruengelb
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BeitragVerfasst am: 19.07.2010 - 11:22    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
ich bin jetzt nicht gerade die aller fachkundigste Person, aber ein bisschen informiert habe ich mich ja auch schon und ich stelle mir gerade zwei Fragen:

1. Sichert eine Farm einem Traveller einen Job fest zu, der weder ein Visum, noch einen Flug hat?
2. Woher habe ich diese Idee, dass man 5000 $ vorweisen können muss, um einzureisen? Ist das ans WHV gekoppelt oder gilt das generell für alle Australien-Reisenden?

Liebe Grüße,
gruengelb
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Simao
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Anmeldungsdatum: 18.07.2010
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Beiträge: 9


BeitragVerfasst am: 19.07.2010 - 11:50    Titel: Antworten mit Zitat

Naja, wenn ich über das seriöse WWOOF Programm mir einen Farmplatz sichere, werde ich mir natürlich sofort den Flug buchen. Ob dann an meinen Absichten gezweifelt, glaube ich nicht. Die Geschichte ist also eher irrelevant.

Was die 5000 AUS$ betrifft... Dabei geht es glaube ich nur um das Backpacking, welches nichts mit dem WWOOF zutun hat.

Wenn ich mich irre, belehrt mich eines besseren. Smile
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Shurrik
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Anmeldungsdatum: 19.05.2010
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BeitragVerfasst am: 19.07.2010 - 12:18    Titel: Antworten mit Zitat

das mit dem Geld vorweisen hängt mit dem Visum zusammen. Fürs work and travel visum muss man 5000$ vorweisen. Weis nicht welches man für das was du vor hast braucht aber würde mal annehmen dass es das selbe ist.
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Sakrileg
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BeitragVerfasst am: 19.07.2010 - 12:40    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Simao,

ich versuche mal etwas Licht ins Dunkel zu bringen. Smile

Zunächst beschreibt das "Backpacking" ja mehr oder weniger nur, dass man mit Rucksack (oder Trolley oder sonstwas) durch ein fremdes Land reist. Den Begriff würde ich jetzt nicht so abgrenzen und aufs Finanzielle beziehen. Wenn du in Australien herumreist und eben Wwoofing machst, würde ich dich trotzdem als Backpacker bezeichnen. Das aber nur nebenbei.

Wenn du Wwoofen willst, gibt es für dich Visumstechnisch zwei Möglichkeiten: Entweder das Working Holiday Visum, mit dem dürftest du dann theoretisch auch "richtige" Arbeit machen.

Oder das normale Touri-Visum, das aber meines Wissens "üblicherweise" nur für 3 Monate gillt (?).


Was das Wwoofing angeht: Es dürfte kein Problem sein, einen Platz zu finden, auch von Deutschland aus. Man muss halt ggf. ne Weile rumtelefonieren/Emails schreiben.
Da Wwoofing aber eher ein loser Zusammenschluss ist, gibt es keine wirklichen Garantien und Regeln wie das ganze zustandekommt. In der Regel gibt es da aber wenig Probleme. Auch wie lange man an einem Ort bleibt und was genau gearbeitet wird, muss mit den jeweiligen Farmen geklärt werden. Viele Familien ziehen eher kürzere Zeiträume vor, 1-3 Wochen oder so.

Was das finanzielle angeht: Du solltest bedenken, dass du ja auch mit Wwoofing Ausgaben hast (wenn natürlich viel geringere). Aber du willst ja vielleicht mal abends was trinken gehen, oder einen Ausflug machen, oder irgendwas angucken. Dann kostet der Transport natürlich was, und es kann sein, dasszu nicht nahtlos von einer Farm zur nächsten gehen kannst sondern zwischendurch mal ein paar Tage "Puffer" hast (was auch gar nicht schlecht ist). Und ein bisschen was vom Land sehen willst du bestimmt auch.
Was ich sagen will: Plane lieber mehr Geld ein als weniger. Wenn du hinterher nicht alles brauchst, umso besser, aber ich halte es nicht für sinnvoll, in Australien jeden Cent dreimal umdrehen zu müssen, wenn man in Deutschland noch einen Tausender auf der Bank liegen hat Wink

Hoffe ich konnte ein bisschen helfen Mr. Green

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Simao
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 00:39    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für die diversen schnellen Antworten! Smile

@ Sakrileg,

auch an Dich ein Dankeschön erstmal. Smile

Natürlich sehe ich mich auch als Backpacker, aber nicht als "klassischer", der von Ort zu Ort reist und dort alle 5 Tage seinen Job wechselt. Ich will mich ja ein wenig sesshaft machen, wenn ich WWOOFe, verstehst Du, was ich meine? Smile
Aber ansich hast Du recht, klar.

So wie ich es gelesen habe, habe ich auf der WWOOF Farm KEINERLEI Ausgaben, da Bett+Verpflegung gestellt wird. Somit ist das schonmal abgedeckt. Zu den Kosten kommen dann:

Transport
Vergnügen (Abends - Kneipe zB)
Alkohol, Zigaretten
Shopping-Touren
Visum
Equipment
Expeditionen (Tauchkurse, Führungen usw)

Habe ich was vergessen?
Das ist es ja genau, wieso ich WWOOFen möchte, und nicht von Tür zu Tür gehen möchte um einen Job zu kriegen. Ich möchte und kann nur mit wenig Startkapital los legen. Natürlich würde ich, oder meine Eltern mir was aufs Konto packen, falls etwas passieren sollte. Aber davon gehe ich gar nicht erst aus.
Sehe ich das alles richtig, oder habe ich einen krassen Fehler in meinem Denkvorgang?

Danke schonmal für eure sehr kompetenten Antworten! Smile

Liebste Grüße,
Simao
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sunrise
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 07:16    Titel: Antworten mit Zitat

Vergessen hast du höchstens, das du jetzt ganz feste Vorstellungen hast, wie alles sein wird und geplant hast, es vor Ort aber durchaus anders kommen kann, als du denkst.

Dazu mal zwei ganz unterschiedliche Seiten:
http://www.reisebine.de/Magazin/wwoof-sabrina.html
http://www.reisebine.de/html/woofing.html

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Simao
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 12:45    Titel: Antworten mit Zitat

Natürlich kann es anders kommen. Aber ich muss doch erstmal davon ausgehen, oder?

Also wenn ich etwas auf meiner Liste vergessen habe, dann sagt es mir bitte!

Zu den beiden Links:
Selbstverständlich kann es einmal so, und einmal so sein. Jedoch denke ich, dass Planung und Kontakt die beiden Stichwörter sind. Wenn man ausgiebigen Kontakt zu den Farmern hat, dann kann man sich mit einem ruhigen Gewissen in den Flieger setzen. Bei dem zweiten Link wusste Sabrina schließlich, dass die Farm nicht in besten Zustand ist und die Hausherrin an Brustkrebs leidet, welches sicherlich nicht schön ist, auch nicht als WWOOFer...
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Simao
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 12:47    Titel: Antworten mit Zitat

PS:

Ich möchte die Tage meinen Eltern den Plan vorstellen.
Am besten wäre es, wenn ich alles durchgeplant habe und meinen Eltern einen 1A Plan vorstelle. Die ankommenden Kosten, die Vorteile, das Geld, was sie sparen, wenn ich 6 Monate nicht hier bin, die Risiken, dass für mich gesorgt ist, dass ich von hier aus alles planen kann, dass es sicher ist bla bla.

Hat da noch jemand Anregungen?
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sunrise
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 12:51    Titel: Antworten mit Zitat

Infos für Eltern Teil 1 + 2 helfen, Zweifel zu beseitigen:
http://www.reisebine.de/working-holiday/workandtravel-elterninfo1.html
http://www.reisebine.de/working-holiday/workandtravel-elterninfo2.html

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Sakrileg
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 16:40    Titel: Antworten mit Zitat

Simao hat Folgendes geschrieben:

Transport
Vergnügen (Abends - Kneipe zB)
Alkohol, Zigaretten
Shopping-Touren
Visum
Equipment
Expeditionen (Tauchkurse, Führungen usw)

Habe ich was vergessen?


Also auf der Liste fehlt nichts wesentliches, Sachen wie Klamotten, Zahnpasta usw. fallen wohl unter Equipment.

Ich denke prinzipiell ist an deinem Plan überhauptnichts verkehrt, wollte dich nur noch darauf aufmerksam machen, dass man die Kosten, die trotz freier Kost & Logis entstehen, oft ein bisschen unterschätzt. Kommt natürlich auch auf den einzelnen an, wie viel man braucht.

Was Sunrise sagt - dass es immer anders kommt als man denkt - stimmt definitiv. Darin liegt aber doch auch ein Stückweit der Reiz an so einer Reise. Man erlebt unglaublich viel, sowohl positives als auch negatives. Gerade deshalb ist es aber wichtig, einigermaßen Flexibel zu bleiben und sich zwischendurch auch mal etwas "treiben" zu lassen.

Denn eins kann ich dir versichern: Auch wenn du dir jetzt einen genauen Plan machst, werden sich deine Pläne oft genug ändern. Darauf solltest du einfach (gedanklich) vorbereitet sein. Dann passt das schon Smile Smile

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Eva26
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 18:03    Titel: Antworten mit Zitat

Ich denke, es wird schon ein Problem sein, einen Wwoof-Host für eine so lange Zeit zu finden. Die meisten haben einfach kein Interesse dran, jemanden so lange bei sich wohnen zu lassen. Und man sollte auch nicht unterschätzen, wie es einem selber dabei geht. Ich war mal 5 Wochen am Stück auf einer Farm, mit ein paar lustigen Mädels, das war super. Aber wir sind dann auch alle gleichzeitig weiter gezogen, weil keine von uns da alleine länger bleiben wollte, es wäre einfach nicht das gleiche gewesen. Die meisten Farmen sind auch eher ab vom Schuss, da ist wenig Freizeitvergnügen vorhanden, wir haben das meiste Geld für DVDs leihen ausgegeben, weil wir abends immer Langeweile hatten Smile
Und ich glaube auch eher nicht, dass die Wwoof-hosts Interesse haben, vorher Monate lang mit Dir zu emailen. So wie ich das kennengelernt habe, wollen die meistens wissen, ob Du morgen schon da sein kannst und was übernächste Woche los ist, wissen sie nicht vorher.
Aber ich will Deinen Optimismus nicht trüben, hoffe nur Du bist dann nicht enttäuscht, wenn nicht alles so einfach läuft, wie Du es Dir ausmalst.
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Simao
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 19:00    Titel: Antworten mit Zitat

Erstmal danke Sakrileg. Selbstverständlich kann das auch alles ganz ganz anders verlaufen. Das ist mir sicher. Jedoch denke ich, dass eine ordentliche Planung das A und O ist. Und wenn spontan etwas nicht funktioniert, dann ist es halt so. Dann werde ich vor Ort eine Lösung finden müssen. Auch dieses gehört ja auch zu dem "Experiment".

Eva, hast du Erfahrungen damit gemacht? Ich würde es bevorzugen, auf knapp 3 verschiedenen Farmen zu arbeiten. Somit wäre ein aufenthalt von 4 - 8 Wochen pro Farm drin. Glaubst Du, dass die Farmer nicht Interesse daran haben, genau zu wissen, wer auf ihre Farm kommt? Durch den Kontakt lernt man einander ja kennen. Und ich will nicht zu irgendeinem Fremden gehen. Ein klein wenig möchte ich schon wissen, wie derjenige tickt. Damit ich nicht in irgendeine Falle o.ä. gerate.
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Zissi
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BeitragVerfasst am: 20.07.2010 - 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Simao hat Folgendes geschrieben:
Erstmal danke Sakrileg. Selbstverständlich kann das auch alles ganz ganz anders verlaufen. Das ist mir sicher. Jedoch denke ich, dass eine ordentliche Planung das A und O ist. Und wenn spontan etwas nicht funktioniert, dann ist es halt so. Dann werde ich vor Ort eine Lösung finden müssen. Auch dieses gehört ja auch zu dem "Experiment".

Eva, hast du Erfahrungen damit gemacht? Ich würde es bevorzugen, auf knapp 3 verschiedenen Farmen zu arbeiten. Somit wäre ein aufenthalt von 4 - 8 Wochen pro Farm drin. Glaubst Du, dass die Farmer nicht Interesse daran haben, genau zu wissen, wer auf ihre Farm kommt? Durch den Kontakt lernt man einander ja kennen. Und ich will nicht zu irgendeinem Fremden gehen. Ein klein wenig möchte ich schon wissen, wie derjenige tickt. Damit ich nicht in irgendeine Falle o.ä. gerate.


Hi,

kann mich Sakrileg anschließen. 1) kommt es anders und 2) als man denkt. Wir sind nach Neuseeland ohne einen Plan, was wir überhaupt machen wollen (arbeitsmäßig) und sind dann spontan zu einer Farm hingefahren, weil wir sie vorher per Telefon nicht erreicht hatten. Wir sind dort 4 Wochen geblieben.

Ordentliche Planung ist schön und gut aber man kann so etwas einfach nicht 100% planen. Dann ist das Wetter doof, der Ort gefällt dir nicht, die Leute stellen sich als doof raus. Dann doch lieber gleich hin und gucken was so auf einen zukommt. Rolling Eyes

Wir haben durch Glück 3 (bzw. 4) verschiedene Farmen/Reitställe gefunden ohne uns vorher groß anzukündigen. Erste Farm wie gesagt direkt hingefahren, die haben uns zu Farm 2 vermittelt, Farm 3 haben wir uns auch vor Ort gesucht, genauso wie Farm 4, da haben wir telefoniert: wann könnt ihr da sein? Ok. Bis morgen dann.

Per Mail etc. halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass du da groß Kontakte aufbaust etc. pp. Die wollen Helfer für ihren Hof und haben meistens noch nicht einmal groß Zeit, stundenlang Emailkontakt zu halten. Auch kann man per Mail nie wissen wie die Leute sind, auch du kannst das nicht so erfahren. Per Mail kann jemand noch so nett erscheinen und es stellt sich später heraus, dass er/sie das größte Ar****** der Welt ist.

Aber wenn du wwoofen gehst, dann sollten das ja eigentlich vernünftige Leute sein, bzw. es gibt in diesen Büchern evtl. Bewertungen?

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BeitragVerfasst am: 21.07.2010 - 00:04    Titel: Antworten mit Zitat

Jup. Natürlich wird es auch 100% anders kommen, als ich es hier in Deutschland plane. Davon gehe ich auch aus. Smile
Jedoch möchte ich es vorher planen. Ich möchte einen Plan haben. Auch wenn dieser nicht klappen wird, dann habe ich was zum Festhalten. Zum entlang hangeln. Das wäre ganz gut. Das wiegt mich ein wenig in Sicherheit.

Also soll ich Eurer Meinung nach mir zB 3 oder 4 Farmen auf einem Landstreifen aussuchen, und diese spontan abklappern?

PS: Welches Buch meinst Du?
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Zissi
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BeitragVerfasst am: 21.07.2010 - 08:22    Titel: Antworten mit Zitat

Simao hat Folgendes geschrieben:
PS: Welches Buch meinst Du?


Na diesen "Katalog" den man bekommt, sobald man sich bei wwoof anmeldet... LG

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BeitragVerfasst am: 21.07.2010 - 14:12    Titel: Antworten mit Zitat

Achso ja klar. Okay. Smile

Ich werde heute Abend meinen Eltern von meinem Plan berichten. Ich habe ziemliche Angst davor, wie sie reagieren werden. Wenn ein einfaches "Nein!" kommt, bin ich am Boden zerstört. SadSad
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BeitragVerfasst am: 21.07.2010 - 16:46    Titel: Antworten mit Zitat

Hey,

darf ich fragen wie alt du bist?
Wenn 18+, dann ist es deine Entscheidung ob du nach Australien gehen möchtest oder nicht, d.h. theoretisch kannst du deine Eltern vor (halb)vollendete Tatsachen stellen.

LG

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BeitragVerfasst am: 21.07.2010 - 19:01    Titel: Antworten mit Zitat

Simao hat Folgendes geschrieben:

Also soll ich Eurer Meinung nach mir zB 3 oder 4 Farmen auf einem Landstreifen aussuchen, und diese spontan abklappern?


Ich persönlich(!) denke, es spricht nichts dagegen, schon von Deutschland aus ein bisschen nach Farmen zu stöbern und -da du ja eher auf Nummer Sicher gehen willst- zumindest die erste Station "fix" zu machen. Mir ist es schon auch mal passiert, dass Farmen die nächsten paar Monate "ausgebucht" waren (kommt natürlich immer auf die Zeit und auf die Farm an). Bei anderen wiederum ging es auch mir so, dass es hieß "klar, wir haben Platz, du kannst morgen anfangen" oder so ähnlich. Das ist einfach sehr unterschiedlich.

Dieses "Buch" bekommt man wenn man sich bei Wwoof anmeldet und ist quasi dein Mitgliedsausweis. In diesem Buch sind alle Stellen mit einer kurzen Beschreibung aufgelistet. Da steht dann meistens schon so etwa, was den Farmern am liebsten ist, wie lange man bleiben kann, was für Arbeit zu tun ist, wie lange gearbeitet wird, was es für Essen gibt etc.
Bewertungen sind allerdings nicht dabei...

Es gibt übrigens sooo viele Adressen in dem Buch, notfalls findet man da immer was, wenn man keine hohen Ansprüche hat.


Achja - viel Glück beim Eltern überzeugen Wink

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BeitragVerfasst am: 21.07.2010 - 19:59    Titel: Antworten mit Zitat

Dann scheint das Buch doch sehr informativ und hilfreich zu sein. Freut mich sowas zu hören. Smile

Ja ich denke auch, dass ich zumindest den Anfang hier ganz genau planen werde. Wenn ich dann da bin, dass ich zumindest etwas habe, worauf ich aufbauen kann.

Ja, ich bin 18. Natürlich können meine Eltern nicht sagen "nein, das darfst Du nicht.", aber sie müssten einen großteil davon finanzieren, außerdem wohne ich noch bei meinen Eltern. Somit könnten Sie einfach sagen, dass sie es mir nicht finanzieren werden und ich es somit generell nicht schaffe. Bzw. nicht dieses Jahr. :S

Das Erzählen wird leider auf morgen verschoben, da meine Eltern heute Abend essen sind und erst spät wieder kommen.

Hat wer ne Idee, wie ich solch ein Gespräch anfangen könnte? Ich bin ziemlich aufgeregt und nervös. Habe Angst, dass sie mich für verrückt erklären oder soetwas Smile
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