Brauchen Rat wegen kleinem PuppyDog

Hilfe bei Reisefrust, Heimweh, Fernweh und anderen Zweifeln, Sorgen, Gedanken und Problemen die euch vor/während/nach eurer Reise beschäftigen.
Garfield86
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Brauchen Rat wegen kleinem PuppyDog

Beitragvon Garfield86 » 05.03.2016 - 03:24

Hallo,

folgendes Problem:
Leider mussten wir schon mit ansehen wie Australier ein kleines KänguruBaby (nachdem der Mutter mit Freude in den Kopf geschossen wurde) aus dem Beutel der toten Mutter nahmen und einfach solange auf den Boden geschlagen haben, bis es tot war! Dieser Anblick hat uns schon sehr traumatisiert.
Schlimmer noch war mit anzusehen, mit welcher Gelassenheit dies getan wurde.
Nun sind wir vor kurzem wieder in solch eine Situation geraten und haben ein 2 Wochen altes Hundebaby retten müssen, da es sonst auch totgeschlagen worden wäre :/ (da es keine Verwendung für den Wurf gab...weil die Beine vermutlich zu kurz fürs PigHunting wären!..Verdammte Barbaren)

Jetzt haben wir das riesige Problem, dass uns der Kleine doch stark ans Herz gewachsen ist und wir Ihn gerne nächstes Jahr mit nach Deutschland zurück nehmen wollen würden. Leider können wir uns dies wohl kaum leisten, da es wohl bis zu 3-4000€ kosten kann :(

Jetzt zu unserer Frage:
Weiß irgendjemand, ob es günstigere Methoden gibt (evtl mit dem Schiff etc) oder hat jemand schon mal das selbe getan und kann uns Infos hierzu geben? Evtl kennt jemand ja auch eine Tierschutzorganisation, welche einem helfen kann ?
Wir sind echt etwas verzweifelt und können dringend Rat gebrauchen :/ Uns ist der kleine Racker nun sowas von ans Herz gewachsen...

LG
Romana
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Beitragvon Romana » 05.03.2016 - 04:04

Erst einmal ruft beim RSPCA an (das ist die landesweite Tierschutzorganisation Australiens, die über sehr viel Macht und Geld verfügt; dazu einfach bei Google "RSPCA phone number" eingeben und das örtliche Büro anwählen) und zeigt die Australier, die das dem Känguruh und den Hundewelpen angetan haben, wegen "animal abuse" und "cruelty against anaimals" an. Für solche Misshandlungen gibt es deftige Geldstrafen und manchmal sogar Gefängnis, und ich finde, Leute, die so etwas tun, sollten auch bestraft werden! Doch wo kein Kläger, da kein Richter - also ruft bitte an und gebt dem RSPCA die Namen und Adressen dieser Leute durch. Womöglich kommt noch ein Gerichtsverfahren wegen Wilderei hinzu.

Wegen des Transports des Hundewelpen müsst ihr euch bei den zuständigen deutschen Behörden erkundigen. Der Wlele muss ein bestimmtes Alter erreicht haben (meist etwa 4 Monate) und bestimmte Impfungen bekommen (z. B. Staupe und Tollwut), bevor er nach Deutschland einreisen darf. Von den Kosten her ist der Transport nach Deutschland wesentlich billiger als umgekehrt, da bei Einfuhr nach Australien noch Quarantänekosten dazukommen. Wenn ihr euch aber, sagen wir mal geschätzte 2.000 Dollar nicht leisten könnt, empfehle ich euch, für den Welpen hier ein gutes Zuhause zu finden. Dazu inseriert einfach mit Fotos und Ortsangabe bei http://www.gumtree.com.au in der "Pets"-Kategorie.

Übrigens danke, dass ihr ein Leben gerettet habt. Wenn ihr Tipps zur Aufzucht des Hundewelpen braucht, schreibt mich ruhig direkt an. Ich züchte seit fast 30 Jahren Rassehunde.
Ich habe 17 Jahre in Australien gelebt und gebe euch gern Ratschläge, wie ihr eure Zeit dort gut überleben könnt. :grins:

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