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Moderator: Yassakka

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Romana
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Re: Kosten pro Monat

Beitragvon Romana » 01.07.2017 - 18:10

Hallo Puma, ich freu mich, dich hier kennenzulernen. Du kannst dich hier über Wwoof informieren und anmelden: www.wwoof.com.au - Ich habe fast immer Wwoofer hier, momentan einen deutschen Jungen, der schon seit drei Monaten hier und happy ist, und morgen kommt noch ein englisches Pärchen dazu, das ein deutsches Mädl ablöst, das nach sechs Wochen bei mir eine kleine Luftveränderung bei einem befreundeten Wwoof-Gastgeber auf Kangaroo Island genießt. Viel Spaß mit Wwoofing!
Ich habe 17 Jahre in Australien gelebt und gebe euch gern Ratschläge, wie ihr eure Zeit dort gut überleben könnt. :grins:
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Beitragvon Garfield86 » 02.08.2017 - 23:25

Also Milch an sich ist im Lack aber Joghurt (Preis nicht im Kopf) und vor allem Käse ist schon sauteuer!

Immer diese Leute die jungen Leuten versuchen zu erzählen das Australien billig ist...
Ist es nicht! Es ist sehr teuer, nur Sprit ist günstiger was sich aber ausgleicht, da man dafür hier immer solch weite Strecken fahren muss!

Und es ist auch nicht teurer, weil irgendwas irgendwo hin transportiert werden muss, sondern weil der Australier es einfach bezahlt und die Löhne hier auch ensprechend höher sind! Basta!

Genau die selbe Lüge wie mit dem Alkohol und den angeblich ach so hohen Abgaben an den Staat!
Dann soll mir aber mal einer erklären weshalb ich Goon so günstig bekomme???
Da müssten ja dann enorme Steuern und Abgaben drauf sein...
Romana
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Beitragvon Romana » 03.08.2017 - 15:18

Garfield, ich weiß nicht, wo du einkaufst, und ich war schon seit rund 17 Jahren in keinem europäischen Supermarkt mehr, aber bei meinem letzten Einkauf bei Coles habe ich habe ich 1,49 $ für einen großen 350g-Becher Erdbeerjoghurt bezahlt (ich habe extra gerade im Kühlschrank nachgesehen) und der Edamer Käse war 12,50 $ pro Kilo. Was kosten solche Lebensmittel denn heute in Europa?

Und das mit den angeblich höheren Arbeitslöhnen hier glaub ich auch nicht so recht. Die neuerdings von irrsinnigen Regierungsbürokraten festgesetzten sogenannten "Mindestlöhne" (über 20 $ die Stunde für totale Anfänger versus 8 Euro in Europa für polnische Gastarbeiter) kann sich sowieso kein Arbeitgeber leisten, also wird in allen kleineren landwitschaftlichen Betrieben dieses Jahr nur "mit Freunden" gearbeitet, die (offiziell) "kein Geld bekommen". Damit haben rund 95 % aller Backpacker dieses Jahr keine Aussicht auf ein zweites Visajahr. Und ich als Übersetzerin bekomme von Agenturen genau dasselbe Honorar wie meine Kollegen in Deutschland, Kanada oder Äthiopien. Und fast alle Einheimischen, die ich so kenne, leben von der Hand in den Mund - aber vielleicht kenne ich auch nur die falschen Leute.

Wo hast du denn die Informationen über die angeblich höheren Verdienste her, Garfield?
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Beitragvon Chacco » 03.08.2017 - 16:20

Romana hat geschrieben:...habe ich 1,49 $ für einen großen 350g-Becher Erdbeerjoghurt bezahlt (ich habe extra gerade im Kühlschrank nachgesehen) und der Edamer Käse war 12,50 $ pro Kilo. Was kosten solche Lebensmittel denn heute in Europa?

Kommt natürlich drauf an, wo man kauft, aber ein 250g Becher Joghurt ab ca. 40 Cent, Kilo Edamer vielleicht 4 Euro.
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Beitragvon Romana » 03.08.2017 - 16:32

Das sind ja Wahnsinnsbilligpreise! Da freu ich mich ja schon auf Europa! Ich kehre nämlich bald wieder zurück. ;)
Andererseits frage ich mich aber auch, wie europäische Milchbauern bei solchen Billigpreisen überleben könen bzw. welche Lebensqualität die Kühe, die für diese Milchprodukte herangezogen werden, noch haben? Ich persönlich zahle lieber gern etwas mehr für ein Tier- oder Farmprodukt, wenn ich weiß, dass es human hergestellt wurde und dem Hersteller einen angemessenen Lebensunterhalt sichert. Vielleicht liegt da der Grund darin, warum doch recht viele unserer europäischen Besucher der letzten Jahre Vegetarier oder Veganer waren.
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Beitragvon Chacco » 06.08.2017 - 14:25

Romana hat geschrieben:Das sind ja Wahnsinnsbilligpreise! Da freu ich mich ja schon auf Europa! Ich kehre nämlich bald wieder zurück. ;)

Deutschland ist, was Lebensmittel angeht, sicherlich eins der günstigsten Länder der Welt, selbst Thailand kommt da teilweise nicht mehr mit.
Die Qualität ist natürlich bei Billigprodukten oft mies und der Biomarkt boomt. Leider gibt es auch dort schwarze Schafe und Etikettenschwindel, wie letztens bei einem Aldi Skandal.
Ich kauf trotzdem vorwiegend Bio und achte vor allem beim Fleisch auf Qualität, kann sich aber leider nicht jeder leisten.
Europa ist aber nicht mehr das, was es mal war, wirst du auch sehen.

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