Wie viel Geld brauche ich ca?

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PeterDerZerstörer
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Wie viel Geld brauche ich ca?

Beitragvon PeterDerZerstörer » 17.03.2016 - 10:08

Hi an alle,
da ich demnächst einen Roadtrip durch das Australische Outback starte, würde ich gerne von euch wissen was ca in finanzieller Hinsicht auf mich zukommt und welche Erfahrungen ihr in dieser Hinsicht bereits gemacht habt?
mfg Peter
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Beitragvon Chacco » 17.03.2016 - 12:22

Diese Frage kann man nicht pauschal beantworten. Trinkst du, rauchst du, hast du sonstige Laster?
Zwischen 2000 und 10000 AUD pro Monat ist alles im normalen Rahmen, würde ich sagen :)
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Beitragvon Carpool Guy » 18.03.2016 - 23:42

PeterDerZerstörer hat geschrieben:Hi an alle,
da ich demnächst einen Roadtrip durch das Australische Outback starte, würde ich gerne von euch wissen was ca in finanzieller Hinsicht auf mich zukommt und welche Erfahrungen ihr in dieser Hinsicht bereits gemacht habt?
mfg Peter

Also so lange du auf der strasse und im outback unterwegs bist, brauchst du eigentlich ueberhaupt kein geld. Teuer wirds nur, wenn du zum tanken und vorraete auffuellen irgendwo anhaeltst ... :wink:
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Beitragvon noob » 25.03.2016 - 01:44

500$ in der Woche sind meiner Meinung nach das absolute miniumum. Und dann sollte man auch beten, dass nix am Auto kaputt geht. Ich bin damit gut über die Runden gekommen und habe meinem spaß gehabt, aber im Luxus habe ich nicht gelebt. habe nur m Zelt/Auto geschlafen, sonst müsstest du nochmal min. 30$ pro tag dazurechnen.
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Beitragvon Carpool Guy » 28.03.2016 - 23:40

Im auto leben ist fast immer teurer is als im hostel zu bleiben. Man kann nicht viel kochen (von ramen auf'm campingofen mal abgesehen) und muss oefter essen auswaerts kaufen, es macht keinen sinn die sonderangebote im supermarkt ("2 zum preis von einem") mitzunehmen weil einem die haelfte davon ohne kuehlschrank im auto verschimmelt oder verwelkt und in staedten wie Melbourne oder Sydney ist das parken in der stadt recht oft auch teurer als in hostel in der selben lage. Duschen oder Toiletten zu finden kann teilweise auch glueckssache sein, je nachdem wo man ist.
Und dann kommt noch Benzin dazu ...
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Beitragvon Romana » 31.03.2016 - 01:01

Halihalo, schon mal von Campingplätzen gehört? Die gibt es hier in Australien und in Neuseeland in jeder Kleinstadt und sie heißen "caravan parks". In der Regel kostet da ein Standplatz so um die $15 pro Nacht (also die Hälfte dessen, was ein Bett im Hostel kostet) und man hat Duschen, komplett ausgestattete Küchen mit Kühl- und Gefrierschränken, TV- und Internet-Computer-Räume und oft sogar Swimmingpools und Spielräume mit Billardtischen und ähnliche Freizeiteinrichtungen zur Verfügung. Ich kann mich also überhaupt nicht CarpoolGuys Meinung anschließen! Im Übrigen Vorsicht: Wer "wild" auf nicht speziell ausgeschilderten Plätzen übernachtet und dabei öffentliche Toiletten nutzt, kann mit deftigen Geldstrafen rechnen...
Ich habe 17 Jahre in Australien gelebt und gebe euch gern Ratschläge, wie ihr eure Zeit dort gut überleben könnt. :grins:
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Beitragvon Carpool Guy » 31.03.2016 - 06:30

Romana hat geschrieben:Die gibt es hier in Australien und in Neuseeland in jeder Kleinstadt und sie heißen "caravan parks". In der Regel kostet da ein Standplatz so um die $15 pro Nacht (also die Hälfte dessen, was ein Bett im Hostel kostet)


Sorry, aber $15 fuer einen standplatz halte ich fuer ziehmlich unrealistisch. In Sydney, Brisbane und Auckland, NZ zahlt man im moment selbst fuer eine unpowered tentsite schon $40/nacht, fuer eine cabin natuerlich noch mehr. Uebernachtung im Hostel im Stadtzentrum Sydney findet man teilweise schon ab $30.

In Coffs Harbour (kleinstadt, billiger) kostet die unpowered site immer noch $26/nacht, hostel wahrscheinlich ungefaehr das selbe.

Abgesehen davon sind die caravan parks aufgrund der grundstuckspreise auch immer etwas ausserhalb des stadzentrums zu finden, soll heissen dass man nochmal geld und mindestens eine stunde transportweg aufwenden muss, wenn man die stadt mit dem oeffentlichen nahverkehr (falls ueberhaupt moeglich) erkunden will. Mit dem auto in die stadt zu fahren ist in Auckland und Sydney eine katastrophe weil zur hauptverkehrszeit absolut nichts mehr geht, und die parkhaeuser im stadtzentrum kosten tagsueber auch gerne mal $4 pro stunde, bei irgendwelchen events natuerlich nochmal mehr.

Mag sein dass die preise in irgendwelchen doerfern in SA oder WA guenstiger sind, aber bei uebernachtungsmoeglichkeiten in der naehe von bekannten touristenattraktionen wo es irgendwas zu sehen gibt, und wo man auch gerne mal freiwillig bleibt (und nicht nur weil es dort gerade farmwork gibt) wuerde ich keine $15/nacht stellplaetze erwarten.
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Beitragvon easyX » 11.07.2016 - 18:00

Im Auto Leben ist teurer? Guter Witz!
Ich bin seit 10 Monaten in Australien und habe 10$ für Übernachtungen ausgegeben INSGESAMT!!
Ich kommen im Monat im Schnitt mit UNTER 1000$ aus inklusive Autoreperaturen/laufende Kosten nur Autokauf nicht eingerechnet.
Und ich würde nicht behaupten viel verpasst zu haben (sind aktuell bei 27000km, mit nem 4WD).
Einfach nur haushalten:
Special Preise nutzen und Preise vergleichen! (manches kaufen wir nur wenn es im Angebot ist, ansonsten kennen wir von fast allen Obst/Gemüse die Standardpreise und kaufen je nach Ort/Saison das was günstig ist)
Fuel Map nutzen (App von WikiCamps für Tankstellen, gut zum planen, 3 Kanister werden regelmäßig genutzt, teure Tankstellen werden übersprungen)
Gemütlich fahren auch mit 80-90 kommt man ans Ziel! (unser Nissan Patrol, 11 Liter/100km!!)
DInge selber in die Hand nehmen (Auto reparieren wenn keine Besonderen Werkzeuge benötigt werden, Youtube hilft)
free campen (In Städten schwerer aber nicht unmöglich (wenn dann meist Insider Stellen), wir sind meist aber in der Pampa) ich bin nicht in Australien um Städte anzugucken, die haben wir genug in Europa
Lagerfeuer machen zum kochen (oder BBQs nutzen), Grundsätzlich aber selber kochen! (Nudeln sind der Klassiker, unter 2$ und man ist satt, natürlich nicht immer)
nur Wasser trinken, es gibt überall Wasserhähne zB auch an den meisten Tankstellen (zB auch mal n Tee oder ähnliches, wenn dann aber am Feuer kochen)
nicht rauchen/trinken (ok hab 2 Flaschen Single Malt Whisky aus Deutschland)
sich auf Australier einlassen, habe schon soviel Bier und Essen ausgegeben bekommen
Kühlschrank im Auto haben, wir kaufen manchmal nur alle 2 Wochen ein im Outback, 1 Woche hält die Kühlschrankladung locker, danach langsam mehr Nudeln :grins:

Ich frage mich Ernsthaft wie man mehr wie 2000 im Monat verballern kann... wenn ich ein 4WD habe brauch ich auch keine blöden teuren Touren buchen und auf Helikopterflüge kann ich verzichten, geh ich lieber wandern, kite surfen, 4wd tracks fahren, schorcheln, . . .

Mit nem günstigen kleineren Auto, immer Nudeln und mindestens zu zweit reisend würde ich behaupten das absolute Minimum wäre locker bei 500$ im Monat :P Schon seltsam was ich falsch mache :lol:

Cheers aus Darwin (grade die Gibb River Road gemacht)
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Beitragvon Carpool Guy » 12.07.2016 - 00:27

easyX hat geschrieben:Ich frage mich Ernsthaft wie man mehr wie 2000 im Monat verballern kann... wenn ich ein 4WD habe brauch ich auch keine blöden teuren Touren buchen und auf Helikopterflüge kann ich verzichten, geh ich lieber wandern, kite surfen, 4wd tracks fahren, schorcheln, . . .

Und dein 4WD mit kuehlschrank, zelt, campingofen, waschgelegenheit und campingklo und anderen extras die das leben auf der strasse einfach machen war umsonst? :wink:
Ansonsten muesstes du den kaufpreis ja fairerweise in deine monatlichen ausgaben mit einrechnen.
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Beitragvon Romana » 12.07.2016 - 02:31

Ich finde, EasyX hat hier ganz tolle Tipps zum kostengünstigen Reisen gegeben und ich schließe mich seiner Meinung voll an! Persönlich finde ich, dass man nicht einmal einen 4WD (großes Auto mit Vierradantrieb) braucht, sofern man nicht vor hat, auf Schlamm- und Schottterpfaden durch die Wildnis zu rattern. Ein Holden-Stationwagon hat auch genug Platz für eine Doppelmatratze und ist schon für rund 500 $ zu haben. Solange man auf asphaltierten Verkehrsstraßen bleibt, ist so ein Auto auch sehr zuverlässig und sicher. Und wozu Klo und Waschgelegenheit? Die findet man doch überall am Straßenrand gratis. Aber wie ich schon öfters geschrieben habe: Jeder hat seine eigenen Vorstellungen davon, was er "braucht".

Ich hatte gerade erst vor ein paar Monaten ein paar deutsche Luxustouristen da, die sich schon Wochen vorher einen Olivenerntejob bei mir reserviert haben, wo man als Anfänger vielleicht mal 30 $ am Tag verdient - und dann kommen die mit einem riesigen gemieteten Luxuswohnmobil hier an, das sie geschätzte 150 $ pro Tag kostete und sagen mir, sie bleiben nur zwei Monate in Australien. Das passt dann natürlich vorn und hinten nicht zusammen. Und als Arbeitgeber ist man dann natürlich auch frustriert, wenn solche Leute den echten Vagabunden, die sich auch über 30 Dollar freuen, weil sie nicht mehr als das brauchen, ihre Arbeitsmöglichkeiten versperren.
Ich habe 17 Jahre in Australien gelebt und gebe euch gern Ratschläge, wie ihr eure Zeit dort gut überleben könnt. :grins:
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Beitragvon Carpool Guy » 12.07.2016 - 07:33

Romana hat geschrieben:Und wozu Klo und Waschgelegenheit? Die findet man doch überall am Straßenrand gratis.

Hygiene ist sowieso voellig ueberbewertet wenn man den ganzen tag schwitzend in einer blechkiste mit kaputter aircon durch die wueste faehrt. :lol:
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Beitragvon easyX » 12.07.2016 - 09:30

Autokauf habe ich aktuell nicht eingerechnet weil ich ja auch wieder Geld zurück bekomme.
Daher weiß ich nicht wie viel davon wirklich drauf gerechnet werden muss, im Idealfall nichts!
Dafür habe ich alle laufenden Kosten inklusiven vielen Reparaturen (5000$!! ok durch 2 macht 2500) mit eingerechnet!

Zum Thema Hygiene, wir haben knapp 80 Liter Wasser, teils auf dem Dach, Schlauch und Duschkopf dran... voila.
Oder wenn man mal Sparsamer sein muss, tuts auch ein Waschlappen. Je nach Gegend gibt es auch viele kostenlose Duschen und Toiletten sowieso.
Selbst die Wäsche kann man auch mal per Hand durchstauchen (Wasser am Feuer heiß machen, ein wenig Umweltverträgliches Waschmittel rein und gut)
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Beitragvon fandeler » 13.07.2016 - 16:53

Carpool Guy hat geschrieben:
Romana hat geschrieben:Und wozu Klo und Waschgelegenheit? Die findet man doch überall am Straßenrand gratis.

Hygiene ist sowieso voellig ueberbewertet wenn man den ganzen tag schwitzend in einer blechkiste mit kaputter aircon durch die wueste faehrt. :lol:


Oh mein Gott, den Song hatte ich schon erfolgreich verdrängt. Nun kommst du an und buddelst den wieder aus *lach*
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Beitragvon Chacco » 14.07.2016 - 01:10

Romana hat geschrieben:Und als Arbeitgeber ist man dann natürlich auch frustriert, wenn solche Leute den echten Vagabunden, die sich auch über 30 Dollar freuen, weil sie nicht mehr als das brauchen, ihre Arbeitsmöglichkeiten versperren.

Man bleibt wirklich in keinem Thread davon verschont, dass du deine Geiz-ist-geil Ausbeuter Mentalität zum Besten gibst....froh über 30$ pro Tag :lol:
Du solltest deine Farm vielleicht nach Kambodscha verlegen, dort ist das noch eine sehr gute Bezahlung.
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Beitragvon Romana » 14.07.2016 - 01:33

Chacco hat geschrieben:Man bleibt wirklich in keinem Thread davon verschont, dass du deine Geiz-ist-geil Ausbeuter Mentalität zum Besten gibst....froh über 30$ pro Tag :lol:
Du solltest deine Farm vielleicht nach Kambodscha verlegen, dort ist das noch eine sehr gute Bezahlung.


Chacco, vielleicht solltest lieber du deine Hasstiraden und deine Beleidigungen aus diesem Forum herausverlegen. Ich lasse mich nicht mehr auf die blöden Streitereien mit dir ein. Wenn ein Mensch mir ein Eimerchen mit Früchten gibt, aus denen man gerade mal ein Fläschchen Öl produzieren kann, das sich für fünf Dollar verkauft, werde ich ihm dafür nicht hundert Dollar geben. Das hat gar nichts mit Geiz und Ausbeutung zu tun. Wenn mir ein anderer Mensch in derselben Zeit einen 300-kg-Container mit Oliven füllt, gebe ich ihm dagegen gern zwei hundert Dollar dafür. Jeder außer dir wird so viel Grips im Kopf haben, das zu begreifen. Und das ist mein letztes Wort zu diesem Thema. Wenn du mich deswegen weiterhin hier im Forum beschimpfst, werde ich mich bei den Moderatoren über deine Angriffe beschweren.

Fazit für alle anderen: Genauso wie es Menschen gibt, die regelmäßig viel Geld verdienen, und andere, die regelmäßig wenig Geld verdienen, gibt es auch Menschen, die extrem viel Geld "zum Leben brauchen", und andererseits diejenigen, die mit sehr wenig Geld auskommen und damit ein sehr glückliches, wenngleich bescheideneres Leben führen. Australische Kleinbauern zählen regelmäßig zu der zweiten Kategorie. Unter deutschen Australienbesuchern finden sich dagegen alle Abstufungen auf der Skala und daher lässt sich die hier gestellte Frage nicht pauschal beantworten. Schluss und Punkt, so ist es nun einmal.
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Beitragvon Carpool Guy » 15.07.2016 - 01:31

Ich haette noch einen job anzubieten, bei welchem man in der innenstadt eine packung streichhoelzer zu 5 cent und einen satz schnuersenkel zu 10 cent aus'm bauchladen herraus verkauft. Der verkaeufer darf phantastische 20% des gewinnes behalten.
Irgendwer interesse hier? :roll:
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Beitragvon herta » 27.09.2016 - 17:54

Kannst du ungefähr sagen, wie viel so ein Verkäufer am Tag verkauft?
Der Job klingt für den Anfang nicht uninteressant, ist aber mit einem Risiko verbunden, dass man an einem Tag auch mal nichts verkaufen kann...
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Beitragvon Romana » 27.09.2016 - 23:17

Hallo Herta, ich bin ziemlich sicher, dass Carpool Guy das mit dem Streichholz- und Schnürsenkelverkauf nur sarkastisch gemeint hat und dass es diesen "Job" gar nicht gibt. Aber wenn du bereit bist, auf Provision etwas verkaufen oder Bezahlung nach Leistung anzunehmen (statt auf Festeinstellung mit irgendeinem unrealistischen Stundenlohn zu pochen), findest du immer Arbeit. Noch leichter findest du Arbeit, wenn du dir eine ABN (Australian Business Number) besorgst, also praktisch dein eigenes Unternehmen gründest. Als Geschäftsgegenstand könntest du zum Beispiel "Farm and household duties" angeben. Dann kannst du jede Art von Arbeiten in der Landwirtschaft oder in Haushalten annehmen und kassierst dein Geld auf Rechnung bar auf die Hand, und dein Arbeitgeber muss für dich keinen Papierkram machen - das schreckt nämlich viele ab. Ich kenne Mädls mit ABN, die in Privathaushalten putzen gehen und 50 Dollar pro Stunde kassieren, und ich selbst habe auch schon solche Stundensätze für manche "odd jobs" auf meiner Farm gezahlt. Oder werde Mitglied einer Network-Marketing-Gesellschaft und verkaufe deren Produkte. Das kannst du als Unternehmerin in vielen Ländern der Welt machen und die Provisionen sind wesentlich lukrativer als beim Schnürsenkelverkauf! Das Risiko? Natürlich hast du als Unternehmerin das Risiko, dass du an manchen Tagen nichts verkaufst oder keinen Auftrag hereinbekommst, aber dasselbe Risiko hast du als reisende Tagelöhnerin, die nach einem Beschäftigungsverhältnis sucht, genauso: Da wirst du auch nicht für jeden Tag, an dem du gern arbeiten würdest, einen Arbeitgeber finden, egal wie sehr du dich abstrampelst und wieviele Stunden du mit Bewerbungenschreiben verbringst.
Ich habe 17 Jahre in Australien gelebt und gebe euch gern Ratschläge, wie ihr eure Zeit dort gut überleben könnt. :grins:

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